Tonraum
Stimmung
Derselbe Akkord erst gleichstufig, dann rein.
Achte aufIm ersten Teil schwillt der Klang langsam an und ab. Im zweiten nicht mehr: Die Töne schweben nicht gegeneinander.
Synthesizer für iPhone und iPad
Ein Instrument zum Anfassen, das nicht auf zwölf Töne festgelegt ist. Du streichst über eine Fläche, und sie bietet nur die Töne deiner Skala an.
Für iPhone und iPad · Aktuell in Entwicklung
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Jedes Beispiel ist aus der App gerendert, nicht nachgespielt. Die Bilder zeigen dazu jeden Ton über einer Klaviatur, genau dort, wo er liegt.
Klaviere, Keyboards und die meisten Synthesizer teilen die Oktave in zwölf gleich große Halbtöne. Das ist praktisch, aber ein Kompromiss: Terzen und Quinten klingen darin leicht unrein, und Musik, die mit anderen Tonabständen arbeitet, lässt sich darauf nur ungefähr spielen – arabische Maqamat, indische Ragas oder Barockmusik in ihren alten Stimmungen.
Tone Field stimmt jeden Ton so, wie die gewählte Stimmung es vorsieht, und zeigt auf der Fläche, wie weit er von der Klaviertaste abweicht. So spielst du reine Akkorde, historische Stimmungen oder Vierteltöne, ohne etwas umzustimmen oder nachzurechnen.
Jede Bahn steht über der Stelle der Klaviatur, an der ihr Ton liegt. Leuchtet sie, klingt der Ton gerade.
Die Zahl unter der Bahn sagt, wie weit der Ton von der Klaviertaste abweicht. 100 Cent sind ein Halbton; schon wenige Cent ändern, wie ein Akkord zusammenklingt.
In einigen Beispielen zeigen bernsteinfarbene Bahnen, wo derselbe Ton auf dem Klavier läge.
Pachelbels Bass und Oberstimme; die zweite Stimme spielt der Kanon von Tone Field. In reiner Stimmung ist jeder Akkord so gestimmt, dass seine Töne nicht gegeneinander schweben. Dafür liegt etwa die Terz F♯ 16 Cent unter der Klaviertaste.
Aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach, in Werckmeister III von 1691. Zu Bachs Zeit waren Tasteninstrumente meist nicht gleichstufig gestimmt, und jede Tonart klang etwas anders. Hier klingt das Stück in einer Stimmung seiner Zeit.
Die Akkorde von Bachs Präludium in C, vom Arpeggiator gespielt, adaptiv rein: Tone Field stimmt jeden Akkord in dem Moment rein, in dem er klingt. An den Zahlen sieht man, wie sich derselbe Ton von Akkord zu Akkord um einige Cent verschiebt.
So stimmte man um 1600: Die großen Terzen sind rein, aber nur in einigen Tonarten. Dieselbe Kadenz erst in C-Dur, dann in Fis-Dur; über der Terz steht ihre Größe, 386 Cent, dann 427. Der Unterschied ist deutlich zu hören.
Einer der wichtigsten Maqamat der arabischen Musik. Terz und Septime liegen einen Viertelton tiefer als auf dem Klavier, genau zwischen zwei Tasten. Ein Klavier kann sie nicht spielen; in Tone Field hat jeder dieser Töne eine eigene Bahn. Danach zum Vergleich Dur.
Der Ton eines Instruments enthält Obertöne, ganzzahlige Vielfache seiner Frequenz. Der siebte liegt 31 Cent tiefer als die Septime des Klaviers. Aus diesen Obertönen gebaut, schwebt der Akkord 4:5:6:7 nicht; danach derselbe Akkord gleichstufig.
Eine Tonleiter ohne Oktave: Sie teilt die Duodezime, eine Oktave und eine Quinte, in dreizehn Stufen, und ihre Akkorde beruhen auf dem Verhältnis 3:5:7. Entwickelt in den 1970er und 80er Jahren, auf einem Klavier nicht spielbar.
Kurze Vergleiche: jedes Mal dasselbe, mit einem Unterschied. Die Knöpfe unter der Welle springen direkt zu den Teilen.
Tonraum
Derselbe Akkord erst gleichstufig, dann rein.
Achte aufIm ersten Teil schwillt der Klang langsam an und ab. Im zweiten nicht mehr: Die Töne schweben nicht gegeneinander.
Beat
Dieselbe Maschine zweimal; das Tempo wählt den Stil.
Achte aufBei 124 ein gerader Deep Techno mit Clap. Bei 152 Hardtekk: Die Kick springt auf den Offbeat, die Snare liegt auf dem Backbeat.
Beat
Ein Regler für die ganze Trommelgruppe.
Achte aufDer Groove bleibt gleich, nur der Klang der Trommeln ändert sich, in vier Stufen.
Klang
Dieselbe Figur durch vier Delays.
Achte aufDie Wiederholungen: klar bei Digital, mit jedem Durchgang dunkler und leicht schwankend bei Band, abwechselnd links und rechts bei Ping-Pong, lang und gefiltert bei Dub.
Beat
Dieselbe Trommelgruppe mono, dann geweitet.
Achte aufMit Kopfhörern: Erst kommt alles aus der Mitte, dann steht die Trommelgruppe breit zwischen links und rechts.
Am besten mit Kopfhörern.
Funktionen
Links nach rechts die Tonhöhe, unten nach oben die Klangfarbe, für jeden Finger einzeln.
Vier Instrumente, Filter, vier Delays und Hall, dazu Arpeggiator und Kanon.
Ein Geräusch mit dem Mikrofon aufnehmen und als Körner oder Band spielen, gestimmt auf seinen Ton.
Skalen vieler Traditionen, reine, historische und gleichstufige Stimmungen.
Eigene Skalen bauen, ausgehend von achtzig Vorlagen.
Clips, die Klang, Stimmung und Reglerbewegungen behalten, auch beim Weitergeben.
Ein Beat, der zum Tempo passt, und Pads, um ihn einzuspielen.
Mixer mit Beat, Mitschnitt und Stems für die DAW.
Die App befindet sich derzeit in Entwicklung. Sobald sie veröffentlicht ist, führt dich diese Seite zum offiziellen App-Store-Eintrag. Preis und Veröffentlichungstermin stehen noch nicht fest.
Für das Instrument brauchst du kein Konto. Klangerzeugung, Skalen und Projekte arbeiten lokal. MIDI-Netzwerkverbindungen und das Teilen von Dateien nutzt du bei Bedarf selbst.
Ja. In der Skalenwerkstatt, ausgehend von achtzig Vorlagen, oder als Scala-Datei.
Ja. Eine Szene geht als Archiv mit einer MIDI-Datei je Spur hinaus, auf Wunsch auch als Audio; einzelne Clips ebenso. Die MIDI-Dateien tragen das Tempo und die Stimmung jeder Note.
Ja. Ein Clip geht als Datei hinaus, mit seinem Klang, seiner Stimmung und bei GRAINS mit seiner Aufnahme. Wer Tone Field hat, öffnet die Datei, und der Clip steht in seinem Projekt.
Nein. Tone Field ist zuerst ein Instrument, ergänzt um eine kompakte Session-Umgebung. Es soll musikalische Ideen leicht zugänglich machen, nicht jedes Werkzeug eines großen Studios ersetzen.
Bei technischen Fragen bitte Gerät, iOS-Version und die betroffene Funktion angeben.