TONE FIELD.

Synthesizer für iPhone und iPad

Tone Field.

Ein polyphones Instrument mit Touch-Spielfläche, mikrotonalen Stimmungen und einem Clip-Sequencer. Spiele interne Klänge, bearbeite eigene Skalen und zeichne Noten oder Audio auf.

Für iPhone und iPad · Aktuell in Entwicklung

Tone Field: Spielansicht mit Preset-Auswahl und Tonhöhenbahnen Tone Field im Querformat: Spielfläche und Konsole nebeneinander
Aktueller Simulator-Build · 21. September 2026

Die Arbeitsbereiche

Spielen, Klang und Session teilen sich Tonraum und Transport. Ein Klangwechsel wirkt auf die ausgewählte Spur; die übrigen Spuren bleiben erhalten.

Screenshots der deutschen App-Oberfläche. Die App unterstützt auch Englisch.

Spielansicht mit Presets und polyphoner Touch-Fläche Spielansicht mit Presets und polyphoner Touch-Fläche — Querformat
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01 / Spielen

Tonhöhe und Klangfarbe

Die horizontale Position bestimmt die Tonhöhe, die vertikale Bewegung die Klangfarbe. Mehrere Finger spielen getrennte Stimmen. Presets stehen über der Spielfläche bereit.

  • Vier Tonhöhenmodi: gerastert, gerastert mit Vibrato, freies Gleiten und Band.
  • HOLD hält gespielte Noten, auch mehrstimmig. Der gesperrte Bühnenmodus schützt vor versehentlichen Bedienaktionen.
Klangansicht mit Reglerbänken Klangansicht mit Reglerbänken — Querformat
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02 / Klang

Klanggestaltung pro Spur

Die Konsole bündelt Parameter in Bänken. Pads, Bässe, Arpeggios und Granular-Klänge verwenden dieselbe Spielfläche; die Regler passen sich dem Modus an.

  • Filter, Modulation, Hüllkurven, Arpeggiator und Kanon sind gezielt regelbar.
  • Digital-, Band-, Ping-Pong- und Dub-Delay unterscheiden sich in Rückkopplung, Filterung und Stereoverhalten.
Tonraum mit Skala und Stimmung Tonraum mit Skala und Stimmung — Querformat
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03 / Tonraum

Skala und Stimmung

Grundton und Skala legen die Tonstufen fest. Die Stimmung bestimmt ihre Frequenzen: gleichstufig, rein oder adaptiv. Referenzton und Spreizung lassen sich zusätzlich einstellen.

  • Referenzbereich 400–480 Hz; Schnellwahl für 432, 440 und 442 Hz.
  • Die Skalenwerkstatt bearbeitet Centwerte und Frequenzverhältnisse, mit Vorhören und Scala-Import/-Export.
Session mit vier Spuren und acht Szenen; zwei Beispielclips Session mit vier Spuren und acht Szenen; zwei Beispielclips — Querformat
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04 / Session · Clips

Clips aufnehmen und bearbeiten

Vier Instrumentenspuren und acht Szenen organisieren die Aufnahme. Clips starten am gemeinsamen Raster. Die Notenmatrix dient zum Korrigieren von Tonhöhe, Position und Länge.

  • Aufnahmeraster und Clip-Start sind getrennt quantisierbar.
  • Die Session hat drei Seiten: CLIPS, KLÄNGE und MIX. Der Beat hat eine eigene Spalte: Er läuft als Generator mit oder spielt Beat-Clips.
Klangraster der Session mit belegten und freien Plätzen Klangraster der Session mit belegten und freien Plätzen — Querformat
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05 / Session · Klänge

Jede Szene behält ihre Einstellung

Die Klangseite ist wie das Clip-Raster aufgebaut, speichert aber keine Noten, sondern den Zustand des Instruments. Ein leerer Platz übernimmt die aktuelle Einstellung, ein belegter ruft sie beim Antippen sofort auf.

  • Gespeichert werden Klang, Arpeggiator, Kanon, Oktavlage – und auf Wunsch das Tempo.
  • Das Schloss neben der Tempozahl entscheidet, ob eine Szene das Tempo mitnimmt oder das eingestellte gilt.
Mixer mit Instrumentenspuren, Beat, Master und Auto Mix Mixer mit Instrumentenspuren, Beat, Master und Auto Mix — Querformat
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06 / Session · Mix

Pegel, Auto Mix und Export

Der Mixer führt Instrumentenspuren, Beat und Master zusammen. Lautstärke, Mute und Solo bleiben direkt erreichbar. Auto Mix ergänzt eine automatische dynamische Korrektur.

  • Auto Mix ist optional und ersetzt nicht die eigene Pegelabstimmung.
  • Audio-Mitschnitte lassen sich als WAV oder M4A teilen, eine ganze Szene als Stems-Archiv.

07 / Weitergeben

Die Szene verlässt das Gerät als Spuren.

Ein Stems-Export packt eine ausgewählte Szene als ZIP-Archiv: MIDI-Dateien je Instrumentenspur, auf Wunsch zusätzlich Audio. Vor dem Rechnen wird gefragt, was gebraucht wird; der Fortschritt ist sichtbar.

MIDI je Spur
Standard-MIDI-Dateien mit Noten, Anschlagstärken, Tempo und MPE-Stimmung pro Note. Bewegungsverläufe innerhalb einer Note sind noch nicht enthalten.
Audio je Spur
Wahlweise dazu; der Beat entweder als eine Spur oder getrennt nach Kick, Snare, Hi-Hats, Percussion und 808.
Teilen wie eine Datei
Das Archiv geht über das übliche Teilen-Menü an eine DAW, in die Dateien-App oder an ein anderes Gerät.

Klangbeispiele

Aufgenommen aus der App selbst: jeder Ausschnitt wurde von Tone Fields eigener Klangerzeugung gerendert, nicht nachgebaut. Die Marken springen direkt zum Vergleich.

Stimmung

Derselbe Dur-Akkord: erst gleichstufig bei 440 Hz, dann rein bei 432 Hz. Das Schweben der Terz hört auf.

Trommeln nach Tempo

Dieselbe Maschine zweimal: das Tempo wählt den Stil. Bei 124 tiefer Techno mit Clap, bei 152 Hardtekk mit Snare, hüpfender Kick und 808 darunter.

Beat-Charakter

Ein Regler über die ganze Trommelgruppe, während Rhythmus und Tempo stehenbleiben.

Delay-Charakter

Dieselbe Figur durch die vier Delays. Die Filter sitzen in der Rückkopplung, also wird jedes Echo dunkler.

Weite

Dieselbe Trommelgruppe mono, dann geweitet. Der Regler „Weite“ arbeitet über Phase, nicht über Verzögerung.

Kopfhörer empfohlen, besonders für Stimmung und Weite.

Technische Funktionsübersicht

Stand der implementierten Funktionen. Tone Field ist noch in Entwicklung; dies ist keine Zusage für eine bereits veröffentlichte App-Store-Version.

Instrument und Plattform
Eigenständiger Synthesizer für iPhone und iPad ab iOS 18, mit deutscher und englischer Oberfläche. Spielen, Klang und Session sind Arbeitsbereiche desselben Projekts.
Klangerzeugung
Vier Instrumentenspuren mit jeweils bis zu 16 Synthesizer-Stimmen. Oszillator-Synthese, Sample-Wiedergabe und Granularsynthese; Klanggestaltung mit Filtern, Hüllkurven und Modulation.
Spielfläche
Mehrstimmiges Spielen per Touch: horizontal Tonhöhe, vertikal Klangfarbe. Vier Tonhöhenmodi – gerastert, gerastert mit Vibrato, freies Gleiten und Band. HOLD hält Noten; Preset-Pins erlauben Klangwechsel im Spielbereich.
Sampling und Granularsynthese
Eigene Klänge über das Mikrofon aufnehmen oder als Audiodatei laden und als Sample oder Granularquelle spielen. Körnergröße, Dichte und Streuung formen die Wiedergabe. Die Aufnahme benötigt Mikrofonzugriff.
Arpeggiator und Kanon
Arpeggiator optional zum Instrument zuschalten; gehaltene Noten folgen einem gemeinsamen Puls statt unabhängigen Takten. Kanon wiederholt Noten verzögert und transponiert sie in Stufen der gewählten Skala.
Clips und Notenmatrix
Vier Spuren × acht Szenen. Noten als Clips aufnehmen, im Loop wiedergeben und in der Notenmatrix Tonhöhe, Position und Länge bearbeiten. Aufnahmeraster und Startquantisierung werden getrennt eingestellt.
Szenenklänge und Tempo
Die Seite KLÄNGE speichert Klang, Arpeggiator, Kanon und Oktavlage je Szene und Spur. Szenen können ein eigenes Tempo speichern; die Tempoverriegelung entscheidet, ob es beim Aufruf übernommen wird.
Beat-Generator
Temposelektierte Grooves von Dub und Deep Techno über Driving Techno bis Hardtekk. Synthetische Kick, Backbeat als Clap/Snare/Rim, offene und geschlossene Hi-Hat, Percussion als Knock/Tom/Cowbell/Zap und eine 808-Sub-Stimme.
Beat-Klang und Rhythmus
Dichte, Swing und Rumble sowie individuelle Trommelparameter. Ein gemeinsamer Charakterregler verändert den Klang von Deep über Warm und Raw bis Industrial; Klangvariation und Weite ergänzen ihn. Statt des Generators kann ein Beat-Clip spielen: Schritte von Hand setzen, mit Akzent oder Ghost Note, auf den Drum-Pads einspielen oder den laufenden Groove aufschreiben. Einzelne Steps können verändert werden.
Effekte und Mixer
Drive, Delay und Reverb. Vier Delay-Typen: Digital, Band, Ping-Pong und Dub. Mixer mit Spurpegeln, Mute/Solo, Beat und Master; der Regler „Weite“ verbreitert das Stereobild über Phasenbearbeitung. Dazu ein Kanal-EQ je Spur mit Bässen, Mitten, Höhen und Tiefensperre und eine Masterkurve, deren Bänder sich dynamisch regeln.
Auto Mix
Zuschaltbare dynamische Resonanzabsenkung in sechs Frequenzbändern zwischen 100 Hz und 3,2 kHz, mit regelbarer Stärke. Kein automatisches Setzen der Spurpegel und kein vollständiges Mastering.
Stimmung und Referenz
Gleichstufige, reine und adaptive reine Stimmung; außerdem 19-EDO, 24-EDO und Scala-Skalen. Referenzton A frei von 400 bis 480 Hz, Schnellwahl 432/440/442 Hz, zusätzlich die Spreizung. Die adaptive Stimmung hat Regler für Reinheitsanteil und Anpassungszeit.
Skalenwerkstatt
Vorhandene Tonleitern einschließlich Jazz- und Raga-Skalen oder eigene Intervalle. Stufen als Centwerte oder Frequenzverhältnisse bearbeiten und vorhören; gleichmäßige Teilungen mit 2–72 Stufen über Oktave oder Tritave; lokale Bibliothek und Scala-Import/-Export (.scl).
Live-MIDI und MPE
MIDI-Eingang für externe Controller und MIDI-Ausgang für externe Instrumente. MPE mit Tonhöhenbewegung pro Note, CC 1 und CC 74 für Modulation/Klangfarbe; einstellbare Pitch-Bend-Bereiche und Netzwerk-MIDI. Die vertikale Position kann zusätzlich Anschlagstärke, Aftertouch oder Expression (CC 11) senden. Der interne Klang kann beim Senden stumm bleiben.
Audio-Unit-Plugin
Tone Field wird zusätzlich als AUv3-Instrument für iPhone, iPad und Mac vorbereitet: dieselbe Oberfläche und dieselben Projekte in einer DAW. Für Hosts, die von Plugins kein MIDI annehmen, etwa Ableton Live, hat das Plugin einen eigenen MIDI-Port. Das Plugin ist ein eigenes Produkt.
Audioaufnahme
Den laufenden Mix als Audio mitschneiden und als WAV oder M4A teilen. Dies ist eine Aufnahme der tatsächlich gespielten Ausgabe, getrennt vom szenenweisen Offline-Export.
Szenenexport
ZIP-Archiv mit MIDI-Dateien der belegten Instrumentenspuren einer gewählten Szene; optional WAV-Stems und Beat-Audio, gemeinsam oder nach Trommeln getrennt. Der Export ist szenenbezogen, kein vollständiger Song-Arrangement-Export.
MIDI-Dateien: aktueller Umfang
Standard-MIDI-Dateien mit Noten, Anschlagstärke, Dauer und Tempo; die Stimmung wird über MPE-Kanäle und Pitch Bend pro Note übertragen. Kontinuierliche Tonhöhen- und Klangfarbenbewegungen innerhalb einer Note werden derzeit nicht exportiert. Adaptive Stimmung wird gegen den festen Grundton berechnet.
Projekte und Bühne
Projekte speichern Spuren, Clips, Szenenklänge, Tonraum und Mixer lokal und lassen sich als Projektdatei teilen. Gesperrter Bühnenmodus für die Spielfläche. Kein Benutzerkonto für die Kernfunktionen erforderlich.

Gut zu wissen.

Kann ich Tone Field schon herunterladen?

Die App befindet sich derzeit in Entwicklung. Sobald sie veröffentlicht ist, führt dich diese Seite zum offiziellen App-Store-Eintrag. Preis und Veröffentlichungstermin stehen noch nicht fest.

Brauche ich ein Konto oder eine Internetverbindung?

Für das Instrument brauchst du kein Konto. Klangerzeugung, Skalen und Projekte arbeiten lokal. MIDI-Netzwerkverbindungen und das Teilen von Dateien nutzt du bei Bedarf selbst.

Kann ich eigene Skalen verwenden?

Ja. Importiere Scala-Dateien oder erstelle eigene Skalen in der Skalenwerkstatt. Centwerte und reine Zahlenverhältnisse lassen sich bearbeiten, vorhören und als .scl-Datei teilen.

Kommen meine Ideen in eine DAW?

Ja, über den Stems-Export: eine Szene wird als ZIP-Archiv mit einer MIDI-Datei je Spur geteilt, auf Wunsch zusätzlich als Audiospuren und mit dem Beat nach einzelnen Trommeln getrennt. Die MIDI-Dateien enthalten Tempo und MPE-Tonhöhenbewegung.

Ist Tone Field eine komplette DAW?

Nein. Tone Field ist zuerst ein Instrument, ergänzt um eine kompakte Session-Umgebung. Es soll musikalische Ideen leicht zugänglich machen, nicht jedes Werkzeug eines großen Studios ersetzen.

Entwicklung: Conrad Knorr

Tone Field ist ein eigenständiges Instrumentenprojekt von Conrad Knorr. Weitere Arbeiten aus Musik und Software stehen auf conradknorr.de.

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Kontakt und Rückmeldungen

Bei technischen Fragen bitte Gerät, iOS-Version und die betroffene Funktion angeben.

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